Frage: Ist der Praktippkum-Leitfaden auch noch sinnvoll, wenn man schon bei einer Fahrschule angefangen hat?

Antwort: Das ist sicherlich der Fall. Da ergeben sich vielleicht Unterschiede, die man aber dem Fahrlehrer nicht unbedingt sagen sollte, sondern es so machen, wie der es haben will. Bei zu großen Unterschieden kann man das ja ansprechen und diskutieren.    Aber wer hindert einen daran, irgendetwas besser zu machen? Alle Seiten in den Praktipps befassen sich mit richtigem Verhalten beim praktischen Fahren. Und schon alleine die Prüftipps sind wahrscheinlich die Anschaffung wert. Klar, ersetzt das nicht die Vorausbildung durch den privaten Einweiser, aber wahrscheinlich, nein bestimmt,  hilft es doch beim Fahren.

Frage: Diese Anleitung “Praktippkum” ist doch wohl dafür ausgelegt, dass man einen privaten Ausbilder hat. Nutzt mich diese Anleitung auch etwas, wenn ich keinen Privatausbilder habe?

Antwort: Ganz bestimmt. Wohl jeder hat die Gelegenheit, sich mal ohne Zündschlüssel auf einen Fahrersitz zu setzen. Mit der Anleitung kann man eine ganze Menge wichtige Dinge sozusagen “trocken” üben. Außerdem: Man kann fast alle Fahrübungen, welche in der Fahrschule durchgenommen werden, schon vorher mental “durchspielen”. Selbst wenn der Fahrlehrer eine andere Ausbildungsmethode hat, geht aus den Praktipps hervor, wie es im Detail zu machen ist. Wenn’s dann plötzlich klappt, interessiert das niemanden wieso. Nichts ist erfolgreicher wie der Erfolg.

Beispiel: Der Fahrlehrer will haben, wenn man beim Einparken hinten mit dem Rad angestoßen ist und der Wagen noch schräg steht) den Korrekturzug so zu machen,  dass man den Wagen wieder ein Stück aus der Lücke herausfährt und dann die Lenkkorrektur anbringt - was übrigens ganz leicht dann nochmal daneben gehen kann. Im Praktippkum wird erklärt, dass man in diesem Fall, wenn der Winkel unter 30°ist, mit den überall vorhandenen Servolenkungen besser einfach im Stand nach rechts dreht und dann den Wagen ein Stück vor fährt - und drin ist man. Will der Prüfer was anderes sehen? Nein. Das ist übrigens die Methode der Wahl, wenn eine Lücke wirklich eng ist (was bei Prüfungen eher selten der Fall ist): Beim Rückwärtszug etwas zu spät nach links drehen, dadurch gerät das rechte Hinterrad an den Randstein (ja nicht drauffahren!) Räder gerade stellen und vorziehen. Basta. Vor dem Rausfahren halt wieder ein Stück zurücksetzen, damit man rauskommt.  Und so gibt es noch etliche andere Beispiele.

Nun  schaust Du vielleicht mal  herum bei Google und Co. oder Amazon, ob es etwas Vergleichbares wie diese Anleitung gibt. Ich glaube nicht. Und dann noch zu diesem günstigen Preis!

Bist Du schon in einer Fahrschule? Dann lies’ trotzdem diese Seite durch.

                Es lohnt sich!

 

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